11. Felix-Hausdorff-Vorlesung

Am 20. Januar findet um 19:00 Uhr online die 11. Felix-Hausdorff-Vorlesung statt.

Den digitaler Zugang finden Sie auf den Seiten des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald unter: www.wiko-greifswald.de

Abstract: Es ist wohlbekannt, dass auf der zweidimensionalen Kugeloberfläche die kürzesten Verbindungen durch Großkreisbögen gegeben sind. Sie ist das einfachste Beispiel für eine sogenannte Zollsche Fläche. Alle Geodätischen sind geschlossen, d.h. verfolgt man eine solche (lokal) kürzeste Verbindung, kehrt man nach einer Weile zum Ausgangspunkt zurück. Tatsächlich gibt es überraschend viele solcher geometrischen Objekte mit eben dieser Eigenschaft (Zoll 1903). In dem Vortrag geht es zum einem darum, was man sagen kann, wenn auf einem geometrischen Objekt (Riemannsche Mannigfaltigkeit) alle Geodätischen geschlossen sind. Zum anderen wird die duale Frage untersucht, ob es immer geschlossene Geodätische gibt.

Herr Wilking ging nach seiner Promotion 1998 zunächst in die USA und wurde 2001 Professor an der University of Pennsylvania. Er folgte jedoch bereits ein Jahr später einem Ruf an die Universität Münster und ist seitdem dort Professor für Differentialgeometrie. Er erhielt 2009 den Leibniz Preis und ist seit 2016 Mitglied der Leopoldina.

Die Felix-Hausdorff-Vorlesungen werden in Kooperation mit dem Institut für Mathematik und Informatik der Universität Greifswald durchgeführt und von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen, gefördert.

Organisator

  • Institut für Mathematik und Informatik

Veranstaltungsort

  • Online


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