Lehramt Mathematik an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen

Aktuelles

Der Bereich der Mathematik der Universität Greifswald hat im CHE Ranking der 2024/25 der deutschen Universitäten und Hochschulen einen Spitzenplatz im Bereich "Unterstützung zu Studienbeginn" erreicht. Wir danken unseren Studierenden für die vielen positiven Bewertungen!



Für Mathematik begeistern

Das Lehramtsstudium Mathematik an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen verbindet die Freude an mathematischem Denken mit der Vorbereitung auf einen verantwortungsvollen und vielseitigen Beruf. Die Studierenden vertiefen ihr fachliches Verständnis, stellen sich echten mathematischen Herausforderungen, schärfen ihr analytisches Denken und lernen zugleich, wie Mathematikunterricht so gestaltet werden kann, dass er anschaulich sowie motivierend ist und seine Inhalte zugleich verständlich vermittelt werden.

Das Studium bereitet darauf vor, junge Menschen beim Lernen von Mathematik kompetent zu begleiten. Die Studierenden lernen, Interesse zu wecken, unterschiedliche Zugänge zu eröffnen und SuS darin zu unterstützen, kritische Fragen zu stellen und eigene kreative Lösungswege zu finden. 

Auf diese Weise verbindet das Lehramtsstudium im Teilstudiengang Mathematik fachliche Vertiefung mit pädagogischer Praxis und eröffnet die Möglichkeit, die eigene Begeisterung für Mathematik weiterzugeben und junge Menschen beim Entdecken sowie Stauen über die Welt und ihre Mathematik zu begleiten. 

Kurzinformation

Regelstudienzeit:
10 Semester

Studienform:
Vollzeitstudium

Fachtyp:
Lehramt an Gymnasien, Regionalen Schulen und Gesamtschulen ‒ bestehend aus Bildungswissenschaften und zwei Fächern

Zulassungsbeschränkung:
Keine Zulassungsbeschränkung, ohne NC

Hauptunterrichtssprache:
Deutsch

Studienfeld:
Lehramt,
Mathematik, Naturwissenschaften

Fakultät:
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Studienbeginn:
Wintersemester


Aufbau des Studiums

Studieninhalte

Die enge Verknüpfung von fachmathematischen und fachdidaktischen Lehrveranstaltungen sowie deren Ergänzung durch Schulpraktika steht im Mittelpunkt des Teilstudiengangs Lehramt Mathematik. Auf diese Weise werden mathematische Inhalte, fachdidaktisches Verständnis und die schulische Praxis sinnvoll aufeinander bezogen. 

Fachmathematik

Zu Beginn des Studiums erhalten die Studierenden in einer Einführungsveranstaltung einen ersten Zugang zur Hochschulmathematik. Sie lernen grundlegende mathematische Inhalte kennen und entwickeln ein Verständnis für spezifisch mathematische Denk- sowie Arbeitsweisen. Dabei setzen sich die Lernenden etwa mit Logik und Mengenlehre, verschiedenen Beweismethoden, ausgewählten elementaren Fachinhalten sowie der mathematischen Fachsprache auseinander.

Darauf aufbauend fußt die fachliche Ausbildung insbesondere auf den Modulen Arithmetik, Lineare Algebra und analytische Geometrie sowie Analysis. Im weiteren Studienverlauf wird das hier erworbene Wissen etwa in den Bereichen Wahrscheinlichkeitstheorie, Data Science oder Algebra und Zahlentheorie vertieft. Dabei werden schulrelevante Inhalte aufgegriffen und stets von einem höheren mathematischen Standpunkt betrachtet.

Ergänzt wird das Studienangebot durch Module zur Vertiefung mathematischer Teilgebiete, die Raum zur individuellen Schwerpunktsetzung bieten. Auf diese Weise erweitern die Studierenden nicht nur ihre fachlichen und methodischen Kenntnisse, sondern stärken auch ihre Kompetenzen im Lösen komplexer Probleme und entdecken vielfältige inner- sowie außermathematische Anwendungen. 

Mathematikdidaktik

Die Studierenden verbinden in stoffdidaktischen Lehrveranstaltungen fachliche Inhalte mit Fragen des Lehrens und Lernens von Mathematik. Dabei setzen sie sich damit auseinander, wie mathematische Inhalte für den Unterricht methodisch-didaktisch aufbereitet und adressatengerecht vermittelt werden können. 

Darüber hinaus erwerben sie grundlegendes fachdidaktisches Wissen etwa zu Kompetenzen, Methoden und Lehr-Lern-Konzepten der Mathematikdidaktik sowie praxisrelevante Kompetenzen, um eigenen Unterricht sinnvoll planen und durchführen zu können. 

Darüber hinaus bieten erste eigene Unterrichtserfahrungen in den Schulpraktischen Übungen(SPÜ) sowie den Schulpraktika die Möglichkeit, das Gelernte unter Anleitung praktisch zu erproben und reflektiert weiterzuentwickeln. Die Studierenden beobachten und analysieren Unterricht, planen erste eigene Unterrichtsstunden und sammeln in einem geschützten Rahmen erste Erfahrungen in deren Durchführung. 

 


Gute Gründe für Lehramt Mathematik in Greifswald

  • Gutes Betreuungsverhältnis

  • Enger Kontakt zu KommilitonInnen und DozentInnen

  • Partizipationsmöglichkeiten in und um das Studium

  • Unterstützungsangebote

  • Optimale Lernumgebungen in einer kleinen Studierendenstadt am Meer

  • Vielfältige Möglichkeiten für Erholung und Ausgleich

Welche Fähigkeiten sollte ich mitbringen?

  • Freude am Problemlösen und Knobeln

  • Fähigkeit, strukturiert und logisch zu denken

  • Neugier und Kreativität

  • Offenheit für den Austausch mit Anderen

  • Empathie im Umgang mit jungen Menschen

  • Begeisterung an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen



Lernbüro Mathematik

Seit dem Wintersemester 2023/24 steht den Studierenden der Mathematik das Lernl@b zum Lernen und Arbeiten mit KommilitonInnen zur Verfügung.

In angenehmer Atmosphäre haben die Studierenden im Lernl@b Mathematik die Möglichkeit, gemeinsam Übungsblätter zu bearbeiten, Vorlesungsinhalte nachzubereiten, eigenen Unterricht zu planen und sogar auszuprobieren. Das vielfältige Angebot an fachlicher sowie fachdidaktischer Literatur, technischen Endgeräten und verschiedenen Einzel- sowie Gruppenarbeitsplätzen bietet den Studierenden eine optimale Lernumgebung.

Mit ihren fachlichen sowie fachdidaktischen Fragen können sich die Studierenden an die studentische Betreuung wenden.


Vor Studienbeginn

Mathematik-Vorkurs: Gemeinsam ins Mathestudium starten.

Jedes Jahr bietet das Institut für Mathematik allen neuen Studierenden der Mathematik die Möglichkeit bereits vor Semesterbeginn gemeinsam den Übergang von der Schule ins Studium zu meistern. Zwei Wochen lang können sich die neuen Mathematikstudierenden im Vorkurs an die ungewohnten Räumlichkeiten, Veranstaltungsformen und die Hochschulmathematik gewöhnen.

Dabei werden sie von verschiedenen Dozierenden in Vorlesungen und Übungen angeleitet. Die Inhalte des Schulunterrichtes werden wiederholt, vertieft und mit neuem Wissen ergänzt.

Neben den vielen fachlichen Eindrücken bietet der Vorkurs auch eine optimale Gelegenheit, um Mitstudierende und den Fachschaftsrat kennenzulernen. Auf diese Weise sollte dem Gelingen des Studienstartes nichts mehr im Wege stehen.